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Leitfaden · 2026-08-29

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E-Rechnung in Österreich

Wichtige Formate, Routing-Optionen und eine praktische Checkliste für konforme E-Rechnungen in Österreich.

Was in der Praxis zählt

Dieser Österreich-Leitfaden erklärt EBInterface, PEPPOL-Routing, die EN-16931-Ausrichtung und die Identitäts- und Zahlungsfragen, die am häufigsten über die Annahme entscheiden.

Gängige E-Rechnungsformate

  • EBInterface (common in Austria)
  • EN 16931 mappings

Routing & Zustellung

Häufige Kennungen

  • VAT ID
  • Company registration number

Geltungsbereich & Vorgaben

In Österreich kommt in inländischen Prozessen häufig EBInterface zum Einsatz, während für breitere Austausch-Szenarien PEPPOL und EN-16931-konforme XML-Daten relevant sind.

Länderspezifische Betriebshinweise für Österreich

  • Österreich verlangt strukturierte E-Rechnungen an Bundesdienststellen seit Januar 2014; Lieferanten reichen sie meist über e-Rechnung.gv.at, USP, Webservice oder PEPPOL ein.
  • ebInterface ist der österreichische XML-Standard, während PEPPOL BIS Billing 3.0 für EN 16931 und grenzüberschreitende Zustellung ebenfalls relevant ist.
  • Vor dem Versand sollten Käuferreferenz, Bestelldaten und die akzeptierte ebInterface- oder PEPPOL-Version des Empfängerprozesses geklärt sein.

Kurz-Checkliste

  • Welche Syntax akzeptiert wird, bestimmt oft der Empfänger: EBInterface, PEPPOL oder ein anderes EN-16931-nahes Format.
  • USt-ID und Firmenbuch-/Registrierungsdaten sollten konsistent zu den Stammdaten des Lieferanten sein.
  • Strukturierte Käuferreferenzen und Zahlungsinformationen vermeiden manuelle Klärungsschleifen.

Versand (praktische Schritte)

  1. Akzeptiertes Format und Zustellkanal vor der Erzeugung mit dem Empfänger abstimmen.
  2. Lieferanten- und Käuferkennungen exakt gemäß Partner-Setup übernehmen.
  3. Datei gegen die gewählte Syntax und die fachlichen Regeln validieren.
  4. Über den vereinbarten Kanal senden und XML plus Bestätigung archivieren.

Validierung & Compliance

  • Bei EBInterface darauf achten, dass die Fachlogik mit EN-16931-Erwartungen konsistent bleibt.
  • Bei PEPPOL/UBL Codelisten, USt-Behandlung und Summen vor dem Versand prüfen.
  • Käuferreferenzen und Zahlungsanweisungen exakt formatieren.

Häufige Stolperfallen

  • Davon ausgehen, dass ein PDF-Anhang genügt, obwohl strukturierte XML erwartet wird.
  • EBInterface-Annahmen mit PEPPOL-spezifischem Routing zu vermischen.
  • USt-ID oder Registrierungsdaten nicht sauber mit den Stammdaten abzugleichen.

Häufige Fragen

Welches Rechnungsformat ist in Österreich am gebräuchlichsten?

EBInterface ist in inländischen Workflows verbreitet, während für breitere Austauschszenarien PEPPOL oder andere EN-16931-konforme XML-Formate genutzt werden.

Was sollte ich vor dem Versand einer österreichischen Rechnung prüfen?

Prüfen Sie das akzeptierte Format, Lieferanten- und Käuferkennungen, USt-Daten und Zahlungsreferenzen vor der Einreichung.