Referenz
Markdown-ExportSteuerkategorie
Klassifikation der Steuerbehandlung (z. B. Standard, befreit, 0%).
Definition
Klassifikation der Steuerbehandlung (z. B. Standard, befreit, 0%).
Warum dieser Begriff wichtig ist
Die Steuerkategorie steuert die gesamte USt-Berechnung (BT-118 pro Position, BG-23 pro Untersumme), EN-16931-Validatoren prüfen Arithmetik pro Kategorie. Ein falscher Code (z. B. S Standard statt AE Reverse-Charge) verfälscht die geschuldete Steuer, verletzt BR-CO-*-Regeln und führt zu zu hoher oder zu niedriger USt-Erhebung.
Erklärung
Wird in der E-Rechnung oft über standardisierte Codelisten abgebildet.
Wird je Position und/oder je Steuersumme genutzt.
Häufige Fehler
Nutzen Sie diese Punkte als praktische Prüfschritte für diesen Abschnitt.
- Für befreite Waren "Z" (Zero rated) statt "E" (Exempt) verwenden — sie haben in den meisten EU-Staaten unterschiedliche Meldefolgen.
- "AE" (Reverse-Charge) setzen, ohne BT-120 (Befreiungsgrund) zu füllen — BR-AE-10 schlägt fehl.
- In einer Position mehrere Kategorien mischen, sodass die Untersumme (BG-23) nicht mit der Zeilensumme übereinstimmt.
- Den deutschen Code "K" (innergemeinschaftliche Lieferung) für Drittlands-Exporte fest verdrahten — Drittlands-Exporte nutzen "G".
Häufige Fragen
Welche Codeliste nutzt EN 16931 für die Steuerkategorie?
EN 16931 nutzt eine eingeschränkte UNTDID-5305-Untermenge: S (Standardsatz), Z (Nullsatz), E (steuerbefreit), AE (Reverse-Charge), K (steuerbefreite innergemeinschaftliche Lieferung), G (Ausfuhr, USt nicht berechnet), O (außerhalb des Steueranwendungsbereichs), L (kanarische IGIC) und M (IPSI Ceuta/Melilla).
Brauche ich Steuerkategorie pro Position und pro Untersumme?
Ja. BT-151 steht auf jeder Position, BG-23 (USt-Aufschlüsselung) gruppiert alle Positionen gleicher Kategorie und gleichem Satz in eine Untersumme. Die Position muss zur zugeordneten Untersumme passen.
Wann brauche ich BT-120 (Befreiungsgrund)?
Bei Z, E, AE, K, G, O, L und M — also alles außer Standardsatz. Der Grundtext oder -code (BT-121) muss erklären, warum keine USt berechnet wird, damit Empfänger und Finanzbehörde die Behandlung prüfen können.