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Leitfaden · 2026-08-29

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E-Rechnung in Italien

Wichtige Formate, Routing-Optionen und eine praktische Checkliste für konforme E-Rechnungen in Italien.

Was in der Praxis zählt

Dieser Italien-Leitfaden erklärt FatturaPA XML, das SdI-Routing, die Zustellung per Codice Destinatario oder PEC und die Prüfungen vor der Einreichung.

Gängige E-Rechnungsformate

  • FatturaPA XML

Routing & Zustellung

Häufige Kennungen

  • Codice Destinatario / PEC
  • VAT ID

Geltungsbereich & Vorgaben

Italien ist bekannt für ein Clearance-ähnliches Modell: Rechnungen laufen über die SdI-Plattform (FatturaPA XML).

Länderspezifische Betriebshinweise für Italien

  • Esterometro und SdI-ESTERO-Routing haben das alte grenzüberschreitende XML-Reportingformat seit Juli 2022 ersetzt; ausländische Rechnungen verwenden nun Codice Destinatario XXXXXXX und den Ländercode im Käuferblock.
  • Cassetto fiscale (das Online-Portal des Steuerpflichtigen bei der Agenzia delle Entrate) ist die zentrale Stelle für empfangene Rechnungen und Benachrichtigungen.
  • Wählen Sie TipoDocumento passend zum Vorgang aus der aktuellen FatturaPA-Codeliste, zum Beispiel TD01 für eine normale Rechnung. Eine Spezifikationsversion ist kein Belegtyp.

Kurz-Checkliste

  • Format: FatturaPA XML ist das gängige Format für die Plattformzustellung.
  • Routing: Codice Destinatario oder PEC steuert die Zustellung an den Empfänger.
  • Compliance: Summen, USt-Aufteilung und Kennungen müssen den Plattformregeln entsprechen.
  • Inländische B2B- und B2C-Rechnungen laufen grundsätzlich seit dem 1. Januar 2019 über das Sistema di Interscambio (SdI); die Pflichten für Behörden begannen früher.
  • Nutzen Sie die aktuelle FatturaPA-Spezifikation der italienischen Steuerbehörde. Hinterlegen Sie keine feste Versionsnummer, da sich das Schema ändern kann.
  • Der Codice Destinatario ist ein 7-stelliger Zustellcode. Übliche Platzhalter sind 0000000 für bestimmte Ersatzfälle und XXXXXXX für Meldungen zu nicht ansässigen Geschäftspartnern.
  • FormatoTrasmissione-Codes: FPA12 für B2G, FPR12 für B2B/B2C.
  • Lesen Sie jede SdI-Rückmeldung anhand des genauen Status und Fehlercodes. Zustellbestätigung und fehlgeschlagene Zustellung erfordern verschiedene Schritte.

Versand (praktische Schritte)

  1. Klären, ob der Empfänger Codice Destinatario oder PEC erwartet, und den korrekten Wert erfassen.
  2. XML im benötigten Format erzeugen und gegen Plattform-/Business-Regeln validieren.
  3. Über den SdI-Prozess einreichen (Portal/API/Provider) und Status/Rückmeldungen verfolgen.
  4. Zustellbelege und Ergebnisse revisionssicher speichern.

Validierung & Compliance

  • Routing-Kennungen exakt pflegen (falsche Codes führen häufig zu Nichtzustellung).
  • USt-Berechnung und Summen konsistent über Positionen und Summenebenen halten.
  • Keine Freitext-Kennungen verwenden, wenn strukturierte Codes erwartet werden.

Häufige Stolperfallen

  • Falscher Codice Destinatario/PEC verursacht Routingfehler.
  • USt-/Rundungsinkonsistenzen führen zu Ablehnung.
  • Fehlende Pflichtkennungen für Verkäufer/Käufer oder Steuerstatus.
  • Codice Destinatario fest auf sieben Nullen setzen, ohne PEC-Fallback — die Zustellbarkeit liegt in der Verantwortung des Absenders.
  • EN-16931-UBL- oder -CII-Rechnung senden in der Annahme, SdI würde sie akzeptieren — SdI verlangt das FatturaPA-XML-Schema, nicht UBL oder CII.
  • RC (Zustellbestätigung) mit MC (fehlgeschlagene Zustellung) verwechseln — beide erfordern unterschiedliche Folgeschritte.

Häufige Fragen

Welches Rechnungsformat wird in Italien verwendet?

In Italien wird für das Routing über SdI meist FatturaPA XML verwendet, daher muss das strukturierte XML zu den Zustelldaten des Empfängers passen.

Was verursacht die meisten Probleme?

Die häufigsten Ursachen sind Routing-Kennungen, USt-Inkonsistenzen und fehlende Pflichtdaten der Parteien.