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VeriFactu
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BT-9
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  1. E-Rechnungs-Ressourcen
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Leitfaden

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E-Rechnung in Spanien

Wichtige Formate, Routing-Optionen und eine praktische Checkliste für konforme E-Rechnungen in Spanien.

Was in der Praxis zähltGängige E-RechnungsformateRouting & ZustellungHäufige KennungenGeltungsbereich & VorgabenLänderspezifische Betriebshinweise für SpanienKurz-ChecklisteVersand (praktische Schritte)Validierung & ComplianceHäufige StolperfallenHäufige FragenOffizielle LinksVerwandte Ressourcen

Was in der Praxis zählt#

Dieser Spanien-Leitfaden erklärt, wann Facturae oder UBL erwartet wird, wie FACe-Routing funktioniert und welche USt- und Identitätsprüfungen über die Annahme entscheiden.

Gängige E-Rechnungsformate#

Nutzen Sie diese Punkte als praktische Prüfschritte für diesen Abschnitt.

  • Facturae
  • UBL (sector-dependent)

Routing & Zustellung#

FACe

Portal

Häufige Kennungen#

Nutzen Sie diese Punkte als praktische Prüfschritte für diesen Abschnitt.

  • NIF/CIF
  • VAT ID

Geltungsbereich & Vorgaben#

Spanien kombiniert nationale Formate (Facturae) mit sektorspezifischer UBL-Nutzung; im öffentlichen Bereich oft per Portal.

Länderspezifische Betriebshinweise für Spanien#

Nutzen Sie diese Punkte als praktische Prüfschritte für diesen Abschnitt.

  • Behandeln Sie FACe als empfängerspezifischen Routingprozess: Ministerien, Regionen und Kommunen können unterschiedliche Dienststellen-Codes und Referenzen verlangen.
  • Facturae ist nicht einfach EN 16931 in einer anderen Hülle; pflegen Sie ein eigenes Mapping für Parteien, Steuern und Zahlungsdaten.
  • Trennen Sie bei der B2B-Rolloutplanung die aktuelle B2G-Facturae-Fähigkeit von zukünftigen Reporting- oder Plattformanforderungen.
  • FACe ist das zentrale B2G-Rechnungsportal; FACeB2B ist die B2B-Variante.
  • Régimen Económico Fiscal de Canarias: separates USt-Regime auf den Kanaren (IGIC statt IVA) — Rechnungen müssen die IGIC-Steuerkategorie verwenden, nicht die Standard-USt.

Kurz-Checkliste#

Nutzen Sie diese Punkte als praktische Prüfschritte für diesen Abschnitt.

  • B2G: Behördenprozesse nutzen häufig Portale und spezifische Formatvorgaben.
  • Formate: Facturae ist verbreitet; je nach Sektor existieren UBL-Mappings.
  • Kennungen: NIF/CIF ist eine zentrale nationale Kennung neben der USt-IdNr.
  • Verifactu (RD 1007/2023, geändert durch Real Decreto-ley 15/2025): verpflichtende sichere Rechnungssoftware („SIF“) für die meisten Unternehmen — nach BOE-Veröffentlichung nun auf eine stufenweise Einführung 2027 verschoben.
  • Crea y Crece (Ley 18/2022): verpflichtende B2B-E-Rechnung für ansässige Unternehmen, in Stufen abhängig vom Jahresumsatz (zuerst Großunternehmen, danach KMU).
  • TicketBAI (TBAI): seit 2024 in Bizkaia, Gipuzkoa und Álava aktiv — Anti-Betrugs-Auflage des Baskenlands für B2B/B2C-Rechnungen.
  • SII (Suministro Inmediato de Información): Echtzeit-Meldung der Umsatzsteuerbücher an die AEAT für Großsteuerpflichtige — seit 2017 in Betrieb.

Versand (praktische Schritte)#

Folgen Sie dieser Reihenfolge als praktischer Checkliste für diesen Abschnitt.

  1. Prüfen, ob der Empfänger Facturae oder UBL-basiert verlangt.
  2. Portal-/Routinganforderungen und Kennungen (NIF/CIF) erfassen.
  3. XML im passenden Profil erzeugen und mit korrekten Codelistenwerten validieren.
  4. Über Portal/Kanal einreichen und Bestätigung aufbewahren.

Validierung & Compliance#

Nutzen Sie diese Punkte als praktische Prüfschritte für diesen Abschnitt.

  • Partei- und Identifikator-Daten konsistent halten.
  • USt-Kategorie/Satz/Summen sorgfältig prüfen (Ablehnungen kommen oft von Abweichungen).
  • Einheiten-/Währungscodes gemäß Profil verwenden.

Häufige Stolperfallen#

Nutzen Sie diese Punkte als praktische Prüfschritte für diesen Abschnitt.

  • Falsches Format (Facturae vs UBL) für den Empfänger.
  • Fehlende/falsche NIF/CIF.
  • Summen-/Rundungsinkonsistenzen zwischen Positionen und Summen.
  • Eine EN-16931-UBL-Rechnung versenden, ohne sie für die FACe-Einreichung in das Facturae-Format zu konvertieren.
  • Vergessen, IGIC bei Rechnungen auf die Kanaren auf eine Nicht-Standard-USt-Kategorie zu mappen.
  • Verifactu und Crea y Crece als ein Mandat behandeln — es sind getrennte Vorgaben mit unterschiedlichem Umfang und Zeitplan.

Häufige Fragen#

Welches Rechnungsformat ist in Spanien am gebräuchlichsten?

Facturae ist das gängigste nationale Format, auch wenn manche Branchen und Kanäle stattdessen UBL-Mappings nutzen.

Was sollte ich vor dem Versand nach Spanien prüfen?

Prüfen Sie NIF oder CIF, den Empfängerknoten, die USt-Summen und die gewählte Syntax, damit die Rechnung zum Zielprofil passt.

Offizielle Links#

FACe (Portal)
BOE — RD 1007/2023 (Verifactu)
BOE — RDL 15/2025 Verifactu-Verschiebung
AEAT — Verifactu / SIF
TicketBAI (Batuz / Baskenland)

Verwandte Ressourcen#

UBL (Universal Business Language)
DIN EN 16931-1 Standard
Europäisches E-Rechnungsmandat
ItalienPolen
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