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BIC

Bank Identifier Code (SWIFT) zur Identifikation von Banken bei internationalen Zahlungen.

Definition

Bank Identifier Code (SWIFT) zur Identifikation von Banken bei internationalen Zahlungen.

Warum dieser Begriff wichtig ist

BT-86 kann einen BIC oder eine vergleichbare Kennung des Zahlungsdienstleisters enthalten. In EN 16931 und Peppol ist das Feld optional. Geben Sie es an, wenn Empfängerbank, Rechnungsempfänger oder Zahlungskanal es verlangen; leiten Sie die Pflicht nicht allein aus Land oder Währung ab.

Erklärung

Innerhalb SEPA teils optional, bei internationalen Überweisungen relevant.

Wird häufig zusammen mit IBAN angegeben.

Häufige Fehler

  • 11-stelligen „BIC11" mit Filialcode senden, obwohl das System nur den 8-stelligen „BIC8" der Hauptverwaltung akzeptiert (oder umgekehrt).
  • Leerzeichen oder Bindestriche enthalten — der BIC muss exakt /^[A-Z]{6}[A-Z0-9]{2}([A-Z0-9]{3})?$/ entsprechen.
  • Länderkennung an Stelle 5–6 im BIC stimmt nicht mit dem in der IBAN eingebetteten Länderkennzeichen überein.
  • Generischen Hauptverwaltungs-BIC fest verdrahten, obwohl das IBAN-Konto in einer Filiale geführt wird — Firmenbanken weisen die Zahlung als fehlgerouted zurück.

Häufige Fragen

Wann ist BIC in EN 16931 Pflicht?

BT-86 ist in EN 16931 und Peppol optional. Geben Sie einen BIC nur an, wenn Empfängerbank, Rechnungsempfänger, Zahlungskanal oder eine anwendbare CIUS ihn verlangt. Land und Währung allein entscheiden die Pflicht nicht.

Wo finde ich den BIC einer Bank?

In den Kontodokumenten der Bank, auf Kontoauszügen oder im öffentlichen SWIFT-BIC-Verzeichnis (bank.swift.com). Manche IBANs lassen sich programmatisch in BIC umrechnen, aber die sicherste Quelle ist der Begünstigte selbst.

Sind BIC und SWIFT-Code dasselbe?

Ja — „SWIFT-Code" ist die umgangssprachliche Bezeichnung. Formal handelt es sich um den ISO-9362 Business Identifier Code (BIC). 8-stellig steht für die Hauptverwaltung; die optionalen Stellen 9–11 identifizieren eine Filiale.