# E-Rechnung in Österreich

Wichtige Formate, Routing-Optionen und eine praktische Checkliste für konforme E-Rechnungen in Österreich.

## Was in der Praxis zählt

Dieser Österreich-Leitfaden erklärt EBInterface, PEPPOL-Routing, die EN-16931-Ausrichtung und die Identitäts- und Zahlungsfragen, die am häufigsten über die Annahme entscheiden.

## Gängige E-Rechnungsformate

- EBInterface (common in Austria)
- EN 16931 mappings

## Routing & Zustellung

- [PEPPOL](https://peppol.eu/): Netzwerk

## Häufige Kennungen

- VAT ID
- Company registration number

## Geltungsbereich & Vorgaben

In Österreich kommt in inländischen Prozessen häufig EBInterface zum Einsatz, während für breitere Austausch-Szenarien PEPPOL und EN-16931-konforme XML-Daten relevant sind.

## Länderspezifische Betriebshinweise für Österreich

- Österreich verlangt strukturierte E-Rechnungen an Bundesdienststellen seit Januar 2014; Lieferanten reichen sie meist über e-Rechnung.gv.at, USP, Webservice oder PEPPOL ein.
- ebInterface ist der österreichische XML-Standard, während PEPPOL BIS Billing 3.0 für EN 16931 und grenzüberschreitende Zustellung ebenfalls relevant ist.
- Vor dem Versand sollten Käuferreferenz, Bestelldaten und die akzeptierte ebInterface- oder PEPPOL-Version des Empfängerprozesses geklärt sein.

## Kurz-Checkliste

- Welche Syntax akzeptiert wird, bestimmt oft der Empfänger: EBInterface, PEPPOL oder ein anderes EN-16931-nahes Format.
- USt-ID und Firmenbuch-/Registrierungsdaten sollten konsistent zu den Stammdaten des Lieferanten sein.
- Strukturierte Käuferreferenzen und Zahlungsinformationen vermeiden manuelle Klärungsschleifen.

## Versand (praktische Schritte)

1. Akzeptiertes Format und Zustellkanal vor der Erzeugung mit dem Empfänger abstimmen.
2. Lieferanten- und Käuferkennungen exakt gemäß Partner-Setup übernehmen.
3. Datei gegen die gewählte Syntax und die fachlichen Regeln validieren.
4. Über den vereinbarten Kanal senden und XML plus Bestätigung archivieren.

## Validierung & Compliance

- Bei EBInterface darauf achten, dass die Fachlogik mit EN-16931-Erwartungen konsistent bleibt.
- Bei PEPPOL/UBL Codelisten, USt-Behandlung und Summen vor dem Versand prüfen.
- Käuferreferenzen und Zahlungsanweisungen exakt formatieren.

## Häufige Stolperfallen

- Davon ausgehen, dass ein PDF-Anhang genügt, obwohl strukturierte XML erwartet wird.
- EBInterface-Annahmen mit PEPPOL-spezifischem Routing zu vermischen.
- USt-ID oder Registrierungsdaten nicht sauber mit den Stammdaten abzugleichen.

## Häufige Fragen

### Welches Rechnungsformat ist in Österreich am gebräuchlichsten?
EBInterface ist in inländischen Workflows verbreitet, während für breitere Austauschszenarien PEPPOL oder andere EN-16931-konforme XML-Formate genutzt werden.

### Was sollte ich vor dem Versand einer österreichischen Rechnung prüfen?
Prüfen Sie das akzeptierte Format, Lieferanten- und Käuferkennungen, USt-Daten und Zahlungsreferenzen vor der Einreichung.

## Offizielle Links

- [ebInterface](https://www.ebinterface.at/)
- [OpenPeppol](https://peppol.eu/)

## Verwandte Ressourcen

- [PEPPOL Netzwerk Guide](/resources/compliance/peppol-network-guide)
- [DIN EN 16931-1 Standard](/resources/compliance/din-en-16931-1-standard)
