
Spanien VERI*FACTU und Ley Crea y Crece: E-Rechnungsregeln, Fristen und Formate
Offizielle Quellen
Nutzen Sie diese Quellen, um Fristen, Formate und offizielle Regeländerungen zu prüfen.
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Welche E-Rechnungsformate sind in Spanien üblich, wie funktioniert das Routing und welche Kennungen werden für die konforme Zustellung benötigt?
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Was zu prüfen ist, bevor Rechnungsdaten aus ERP, PDF oder Tabellen in strukturiertes XML überführt werden.
Artikelüberblick
Dieser Artikel erklärt Spanien VERI*FACTU und Ley Crea y Crece: E-Rechnungsregeln, Fristen und Formate als praktische Referenz für die europäische E-Rechnung. Er definiert das Thema verständlich, ordnet es in den Compliance-Kontext ein und verbindet die Erklärung mit Formaten wie XRechnung, ZUGFeRD/Factur-X, UBL und CII.
Spanien führt zwei miteinander verbundene, aber getrennte Regelungen ein: die verpflichtende B2B-E-Rechnung nach der Ley Crea y Crece und Anforderungen an Rechnungssysteme nach dem VERI*FACTU-Regelwerk.
Die Unterscheidung ist wichtig: Die Ley Crea y Crece regelt den Austausch von Rechnungen zwischen Unternehmen und die Meldung ihres Status. VERI*FACTU regelt dagegen die Integrität und Nachvollziehbarkeit der Aufzeichnungen, die ein Rechnungssystem erzeugt.
So nutzen Sie diesen Leitfaden
Nutzen Sie den Artikel als Ausgangspunkt, bevor Sie einen Finanz- oder ERP-Prozess ändern: Klären Sie die anwendbare Länderregel oder Norm, entscheiden Sie über das erwartete strukturierte Format, validieren Sie die erzeugte XML-Datei und dokumentieren Sie einen Ausnahmeprozess für Rechnungen mit manueller Prüfung.
Ley Crea y Crece vs. VERI*FACTU: Die zwei Säulen
Bei Ley Crea y Crece vs. VERI*FACTU: Die zwei Säulen sollten Teams vor allem diese Punkte prüfen.
- Ley Crea y Crece: Regelt die verpflichtende B2B-E-Rechnung einschließlich der Angaben zum Rechnungsstatus, etwa zum Zahlungseingang.
- VERI*FACTU (AEAT): Regelt die Anforderungen an Rechnungssysteme, darunter unveränderbare, verkettete Aufzeichnungen und einen QR-Code. Im Modus VERI*FACTU werden die Aufzeichnungen an die AEAT übermittelt; im Modus NO VERI*FACTU verbleiben sie im System und unterliegen zusätzlichen Kontrollen.
Staffelung der Fristen
Bei Staffelung der Fristen sollten Teams vor allem diese Punkte prüfen.
- Unternehmen mit mehr als 8 Mio. € Umsatz: Die B2B-E-Rechnungspflicht gilt zwölf Monate, nachdem das Durchführungsregelwerk wirksam geworden ist.
- Alle anderen Unternehmen und Selbstständigen: Die B2B-E-Rechnungspflicht gilt 24 Monate nach dem Wirksamwerden des Durchführungsregelwerks.
- VERI*FACTU-Anforderungen an Rechnungssysteme: Körperschaftsteuerpflichtige müssen ihre Systeme ab 1. Januar 2027 angepasst haben, die übrigen betroffenen Unternehmen und Selbstständigen ab 1. Juli 2027. VERI*FACTU und NO VERI*FACTU sind dabei zwei zulässige Betriebsarten.
Offizielle Quellen
Bei Offizielle Quellen sollten Teams vor allem diese Punkte prüfen.
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