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E-Rechnungs-Barometer: Modellierter Index XRechnung und ZUGFeRD im Vergleich

Modellierter Index zur Verteilung zwischen reinem XML (XRechnung) und hybridem PDF/A-3 (ZUGFeRD / Factur-X) im Vorfeld der deutschen Ausstellungspflichten. Die Wochenreihe ist modelliert und keine wöchentliche Messung.

Modellierter Index – keine beobachteten Wochendaten

Dieses Barometer ist ein Modell und keine Messung. Die Wochenreihe ist eine feste, mit der Modellversion veröffentlichte Basiskurve. Diese Version liest oder verarbeitet keine Live-Telemetrie. Die Werte sind redaktionelle Annahmen und keine repräsentative Statistik des deutschen Gesamtmarkts.

Modellversion: modeled-index-2026.09.3 · Datenquelle: feste Modelltrajektorie; keine Live-Telemetrie

Modellierter Index • Feste BasiskurveModellierte Woche: 2026-W38 (2026-09-14 2026-09-20)

ZUGFeRD 57.7% gegenüber XRechnung 42.3%

ZUGFeRDXRechnung
57.7%
42.3%
ZUGFeRD / Factur-X (Hybrides PDF/A-3)XRechnung (Reines XML)

Die Werte folgen ausschließlich einer festen, mit der Modellversion veröffentlichten Basiskurve. Diese Version liest oder verarbeitet keine Live-Telemetrie.

Modellierte Entwicklung der Formatanteile

Modellierte Wochenkurve über 20 Basiswochen im Vorlauf auf die Pflichtstufen 2027 und 2028. Die Kurve zeigt das Modell, keine aufgezeichneten Wochenmessungen.

ZUGFeRD / Factur-X (%)
XRechnung (%)
40%50%60%W18W22W26W30W34W38

Daten zitieren und nachnutzen

Zitieren Sie das Barometer als modellierten Index und nennen Sie die Modellversion. Es ist keine beobachtete nationale Statistik.

„Das E-Rechnungs-Barometer von Invoice-Converter.com, ein modellierter Index (Modellversion modeled-index-2026.09.3), weist für die modellierte Woche 2026-W38 rund 57.7% auf das Hybridformat ZUGFeRD und 42.3% auf die reine XRechnung aus. Die Werte sind modelliert und keine beobachtete nationale Statistik.“

Die beiden Standards im direkten Vergleich

Unter dem Wachstumschancengesetz erfüllen sowohl XRechnung als auch ZUGFeRD (Profil EN 16931) die gesetzliche Anforderung an strukturierte elektronische Rechnungen.

HybridformatPDF/A-3 mit eingebettetem XML

ZUGFeRD / Factur-X

Kombiniert ein für Menschen lesbares PDF mit strukturiertem XML nach EN 16931. Ermöglicht Sichtprüfung ohne Spezialsoftware.

  • Menschliche Sichtkontrolle und PDF-Archivierung bleiben erhalten
  • Breite Akzeptanz bei Steuerberatern, DATEV und Buchhaltungs-Tools
  • Standard für allgemeine B2B-Rechnungen im Mittelstand
Ideal für: B2B-Geschäftsverkehr, KMU, Handwerk und Kanzleien
Reines XMLStrukturiertes XML (UBL oder UN/CEFACT CII)

XRechnung

Rein maschinenlesbarer Datensatz ohne visuellen Bildteil. Verbindlich für öffentliche Auftraggeber von Bund und Ländern in Deutschland.

  • Vorgeschrieben für Bund, Länder und Kommunen (B2G)
  • Direkte Übermittlung über OZG-RE und Peppol
  • Automatische Dunkelverarbeitung in Groß-ERPs und Einkaufsportalen
Ideal für: Öffentliche Aufträge (B2G), Konzerne und automatisierte EDI-Systeme

Annahmen des Modells

Das Modell unterstellt eine klare Arbeitsteilung in der deutschen Wirtschaft: ZUGFeRD trägt die Mehrheit des Volumens im gewerblichen Mittelstand, weil Unternehmen und Steuerberatungskanzleien die gewohnte visuelle Prüfung im PDF schätzen. Das ist eine redaktionelle Annahme des Modells und keine gemessene Stichprobe.

Die modellierte Kurve lässt den Anteil der reinen XRechnung kontinuierlich steigen. Hinterlegte Treiber sind die verbindlichen Vorgaben der Bundes- und Landesbehörden (B2G) sowie die ERP-Vorbereitung größerer Unternehmen vor dem Stichtag 2027. Die Richtung ist eine Erwartung, kein gemessener Trend.

Gesetzlicher Zeitplan (Wachstumschancengesetz)

01. Januar 2025

Empfangspflicht für alle inländischen B2B-Unternehmen

Jedes deutsche Unternehmen muss strukturierte E-Rechnungen nach EN 16931 empfangen können.

01. Januar 2027

Ausstellungspflicht für Vorjahresumsatz > 800.000 EUR

Große und mittlere Unternehmen müssen B2B-Rechnungen strukturiert versenden; Papierrechnung entfällt.

01. Januar 2028

Vollständige Ausstellungspflicht für alle B2B-Rechnungen

Ende aller Übergangsfristen; auch Kleinbetriebe müssen strukturierte Rechnungen ausstellen.

Methodik, Modellgrenzen und Datenschutz

Alle veröffentlichten Wochen sind modelliert. Die Wochen 2026-W18 bis 2026-W37 stammen aus einer festen, mit der Modellversion veröffentlichten Basiskurve; spätere Wochen wiederholen deren letzten Wert. Diese Modellversion liest oder verarbeitet keine Live-Telemetrie. Die Kurve ist eine redaktionelle Annahme und keine repräsentative Stichprobe oder beobachtete Entwicklung des deutschen Gesamtmarkts.

Häufig gestellte Fragen zu den Formaten

Sind das gemessene deutsche Marktzahlen?

Nein. Jede Woche auf dieser Seite folgt einer festen veröffentlichten Modellkurve. Diese Version nutzt keine Live-Telemetrie. Die Reihe ist keine repräsentative Erhebung für Deutschland.

Darf ich ab 2025 wählen, ob ich ZUGFeRD oder XRechnung versende?

Im B2B-Geschäftsverkehr können sich die Vertragsparteien auf ZUGFeRD (Profil EN 16931) oder XRechnung einigen, sofern die Empfangsbereitschaft vorliegt. Bei Rechnungen an Bundesbehörden (B2G) ist die XRechnung in der Regel zwingend vorgeschrieben.

Erfüllt ZUGFeRD die Anforderungen des Wachstumschancengesetzes?

Ja, das ZUGFeRD-Profil EN 16931 (Factur-X) entspricht vollständig der europäischen Norm EN 16931 und ist vom Bundesfinanzministerium (BMF) ausdrücklich als konformes Format für die E-Rechnungspflicht anerkannt.

Wie oft ändern sich die Werte?

Die feste Modellkurve ändert sich nur mit einer neuen Modellversion. Dazwischen bleiben alle Werte unverändert; diese Version liest keine Live-Telemetrie.

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