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XRechnung-Pflichtfelder: praktische Prüfliste
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XRechnung-Pflichtfelder: praktische Prüfliste

2 Min. LesezeitGeprüft: 29. August 2026
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Offizielle Quellen

Nutzen Sie diese Quellen, um Fristen, Formate und offizielle Regeländerungen zu prüfen.

XRechnung verbindet das europäische Rechnungsmodell EN 16931 mit deutschen Regeln. Ein Feld kann im europäischen Modell optional und in XRechnung trotzdem erforderlich sein. Der aktuelle Validator-Bericht ist die abschließende Prüfung.

Grunddaten zu Dokument und Parteien

  • Rechnung: Rechnungsnummer (BT-1), Ausstellungsdatum (BT-2), Typcode (BT-3), Währung (BT-5) und Spezifikationskennung (BT-24).
  • Verkäufer und Käufer: rechtliche Namen, Postanschriften, Ländercodes und die für den Vorgang erforderlichen Kennungen.
  • Positionen und Summen: Bezeichnungen, Mengen, Einheiten, Preise, Umsatzsteuerkategorien, Steuersätze, Positionssummen, Steuersummen und Zahlbetrag.

Adressfelder: BT-35 nicht zum Pflichtfeld machen

BT-35 ist optional: Das Feld ist die erste Adresszeile des Verkäufers. Lehnen Sie eine sonst vollständige Anschrift nicht nur wegen eines leeren BT-35 ab. BR-DE-3 verlangt den Ort des Verkäufers (BT-37), BR-DE-4 die Postleitzahl (BT-38). Der Ländercode steht in BT-40.

Der Verkäuferkontakt ist erforderlich

BR-DE-2 verlangt den VERKÄUFERKONTAKT (BG-6). BR-DE-5 verlangt die Kontaktstelle des Verkäufers (BT-41). BR-DE-6 verlangt die Telefonnummer (BT-42). BR-DE-7 verlangt die E-Mail-Adresse (BT-43). Verwenden Sie einen betreuten Geschäftskontakt.

Käuferreferenz und Steuerkennungen

BR-DE-15 verlangt die Käuferreferenz (BT-10). Für eine inländische B2B-Steuerrechnung ohne vereinbarte Käuferreferenz erlaubt das BMF -. Tragen Sie bei einem öffentlichen Empfänger die von ihm genannte Routingreferenz ein, häufig eine Leitweg-ID; ein Platzhalter kann an der Empfängerprüfung scheitern.

BR-DE-16 verlangt bei Verwendung der genannten Umsatzsteuerkategorien mindestens die Umsatzsteuer-ID des Verkäufers (BT-31), seine Steuerregistrierungskennung (BT-32) oder die Umsatzsteuer-ID seines Steuervertreters (BT-63).

Elektronische Adressen brauchen ein Schema

Trotz Peppol-Name und -Ursprung setzt die KoSIT-Prüfung für XRechnung 3.0 PEPPOL-EN16931-R020 für jeden XRechnung-Kanal als fatale Regel durch: Die elektronische Adresse des Verkäufers (BT-34) benötigt eine schemeID. 9930:DE123456789 ist ein Endpunktbeispiel, kein fester XRechnung-Wert. Nutzen Sie die für die Rechnung geltende Verkäuferkennung und das zugehörige Schema.

Letzte Prüfung vor dem Versand

  1. Bestätigen Sie Empfänger, Übertragungskanal und erforderliches Profil.
  2. Vergleichen Sie die Quelldaten mit der Rechnung, besonders Steuerkennungen und Summen.
  3. Erzeugen Sie UBL- oder CII-XML und führen Sie die passende KoSIT-Konfiguration aus.
  4. Korrigieren Sie die Quelldaten und erzeugen Sie neu. Prüfen Sie unsichere Quelldaten weiterhin manuell.

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