# XRechnung-Pflichtfelder: praktische Prüfliste

- Date: 2026-04-28
- Modified: 2026-08-29
- Geprüft: 29. August 2026
- Reading time: 2 Min. Lesezeit

Prüfen Sie XRechnungsfelder, die häufig die Validierung blockieren, mit genauen BT-Nummern und BR-DE-Regeln.

> Geprüft anhand von KoSIT-Validator-Konfiguration, BMI-E-Rechnungseinführung.

XRechnung verbindet das europäische Rechnungsmodell EN 16931 mit deutschen Regeln. Ein Feld kann im europäischen Modell optional und in XRechnung trotzdem erforderlich sein. Der aktuelle Validator-Bericht ist die abschließende Prüfung.

## Grunddaten zu Dokument und Parteien

- **Rechnung:** Rechnungsnummer (BT-1), Ausstellungsdatum (BT-2), Typcode (BT-3), Währung (BT-5) und Spezifikationskennung (BT-24).
- **Verkäufer und Käufer:** rechtliche Namen, Postanschriften, Ländercodes und die für den Vorgang erforderlichen Kennungen.
- **Positionen und Summen:** Bezeichnungen, Mengen, Einheiten, Preise, Umsatzsteuerkategorien, Steuersätze, Positionssummen, Steuersummen und Zahlbetrag.
## Adressfelder: BT-35 nicht zum Pflichtfeld machen

**BT-35 ist optional:** Das Feld ist die erste Adresszeile des Verkäufers. Lehnen Sie eine sonst vollständige Anschrift nicht nur wegen eines leeren BT-35 ab. BR-DE-3 verlangt den Ort des Verkäufers (BT-37), BR-DE-4 die Postleitzahl (BT-38). Der Ländercode steht in BT-40.

## Der Verkäuferkontakt ist erforderlich

**BR-DE-2** verlangt den VERKÄUFERKONTAKT (BG-6). **BR-DE-5** verlangt die Kontaktstelle des Verkäufers (BT-41). **BR-DE-6** verlangt die Telefonnummer (BT-42). **BR-DE-7** verlangt die E-Mail-Adresse (BT-43). Verwenden Sie einen betreuten Geschäftskontakt.

## Käuferreferenz und Steuerkennungen

**BR-DE-15** verlangt die Käuferreferenz (BT-10). Für eine inländische B2B-Steuerrechnung ohne vereinbarte Käuferreferenz erlaubt das BMF `-`. Tragen Sie bei einem öffentlichen Empfänger die von ihm genannte Routingreferenz ein, häufig eine Leitweg-ID; ein Platzhalter kann an der Empfängerprüfung scheitern.

**BR-DE-16** verlangt bei Verwendung der genannten Umsatzsteuerkategorien mindestens die Umsatzsteuer-ID des Verkäufers (BT-31), seine Steuerregistrierungskennung (BT-32) oder die Umsatzsteuer-ID seines Steuervertreters (BT-63).

## Elektronische Adressen brauchen ein Schema

Trotz Peppol-Name und -Ursprung setzt die KoSIT-Prüfung für XRechnung 3.0 PEPPOL-EN16931-R020 für jeden XRechnung-Kanal als fatale Regel durch: Die elektronische Adresse des Verkäufers (BT-34) benötigt eine schemeID. `9930:DE123456789` ist ein Endpunktbeispiel, kein fester XRechnung-Wert. Nutzen Sie die für die Rechnung geltende Verkäuferkennung und das zugehörige Schema.

## Letzte Prüfung vor dem Versand

- Bestätigen Sie Empfänger, Übertragungskanal und erforderliches Profil.
- Vergleichen Sie die Quelldaten mit der Rechnung, besonders Steuerkennungen und Summen.
- Erzeugen Sie UBL- oder CII-XML und führen Sie die passende KoSIT-Konfiguration aus.
- Korrigieren Sie die Quelldaten und erzeugen Sie neu. Prüfen Sie unsichere Quelldaten weiterhin manuell.

## Offizielle Quellen

- [KoSIT-Validator-Konfiguration](https://github.com/itplr-kosit/validator-configuration-xrechnung)
- [BMI-E-Rechnungseinführung](https://www.bmi.bund.de/DE/themen/moderne-verwaltung/verwaltungsmodernisierung/einfuehrung-e-rechnung/einfuehrung-e-rechnung-node.html)
